Emanzipatorische Politik im 21. Jahrhundert zwischen Vielfalt und Zusammenarbeit

Es war ein denkwürdiger Tag. Am 16. Februar 1919 durften erstmals in der Republik Deutschösterreich Männer und Frauen zur Wahl schreiten. Von diesem Zeitpunkt an konnten Frauen uneingeschränkt wählen und gewählt werden. Die Begründerin der proletarischen Frauenbewegung Adelheid Popp war eine jener Frauen, die nicht nur selbst wählte sondern auch in die Konstituierende Nationalversammlung gewählt wurde.

Am 11. Februar wäre sie 150 Jahre alt geworden. Eine weitere sozialdemokratische Vordenkerin kämpfte siebzig Jahre später für eine ausgewogene Geschlechterquote im Nationalrat: Johanna Dohnal. Am 14. Februar wäre sie 80 Jahre alt geworden. Mittlerweile sind fast 50 % der SPÖ-Abgeordneten im Nationalrat Frauen.

Diese großen Frauen-Jubliäen – 100 Jahre durchgeführtes Frauenwahlrecht, 150 Jahre Adelheid Popp und 80 Jahre Johanna Dohnal – wollen wir zum Anlass nehmen um darüber zu diskutieren, wie in einer pluralistischen Gesellschaft, die von Vielfalt und Unterschieden geprägt ist, „Gleichheit“ zu verstehen ist und welche Politik es braucht, um den Ansprüchen der sozialen Gerechtigkeit und demokratischen Freiheit gerecht zu werden.

Veranstaltung im Renner Institut am 11. Februar 2019

Eröffnungstalk

Gabriele Heinisch-Hossek
Bundesfrauenvorsitzende der SPÖ
Michael Rosecker,
Stv. Direktor des Karl-Renner-Instituts

Im Gespräch

Pamela Rendi-Wagner
Klubvorsitzende der SPÖ
Elfriede Hammerl,
Autorin, Journalistin, Feministin

Moderation

Sonja Kato-Mailath-Pokorny

Musikalische Umrahmung

Wiener Arbeitersänger

 

Eine Kooperationsveranstaltung der SPÖ Bundesfrauen mit dem Karl-Renner-Institut

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